Der tägliche Gartentipp

Farbwirkungen beachten

Mit neuen Pflanzideen wird Ihr Garten noch schöner. Achten Sie bei Ihren Planungen auf die Farbwirkungen. So lassen sich die Grundfarben Rot, Blau und Gelb gut miteinander kombinieren. Zudem sollten Sie immer auch die Farbgestaltung des Umfeldes beachten, denn die Attraktivität der Garten- und Terrassenpflanzen lebt von Kontrasten. Eine rote Clematis vor einer Ziegelstein-Mauer verliert ebenso wie eine weiße Strauchrose vor einer hellen Wand deutlich an Ausstrahlung.

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Steinobst im Sommer schneiden

Steinobst wie Kirsche oder Pfirsich sollten ausschließlich im Sommer geschnitten werden. Ein harter Schnitt im Frühjahr führt zu blutenden Wunden. Besser ist ein Auslichten im Sommer nach der Ernte, da dies einen besseren Fruchtholzansatz sichert und Wunden noch verheilen können. Mehr und mehr setzt sich auch bei Apfel und Birne als ergänzende Maßnahme der Sommerschnitt durch. Dieser bremst allzu starkes Wachstum und erhöht den Blüten- und in der Folge den Fruchtansatz.

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Obstbaumschnitt

Der richtige Schnitt der Obstgehölze erhöht den Ertrag. In zu dichten, ungeschnittenen Obstbäumen breiten sich Krankheiten und Schädlinge schneller aus. In locker geformten, gepflegten Baumkronen dagegen trocknet das Laub rasch ab, die Früchte werden optimal besonnt und durch die begrenzte Fruchtanzahl steigt die Fruchtqualität. Die wichtigen Kernobstarten wie Apfel und Birne können bis zum Austrieb geschnitten werden. Je kräftiger der Schnitt erfolgt, desto stärker ist der Neuaustrieb.

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Heckenschnitt vor dem 1. März

Nicht nur wegen der Grenzabstände existieren in den einzelnen Bundesländern verschiedene gesetzliche Bestimmungen. Diese Auflagen sollten bei der Planung der Hecke und der Pflanzenauswahl unbedingt mit berücksichtigt werden. Neben diesen landesrechtlichen Vorschriften gibt es auch verschiedene örtliche Sonderregelungen zum Zeitpunkt des Heckenschnittes. So kann es sein, dass radikale Heckenschnitte zwischen dem 1. März bis 30. September untersagt sind. Damit soll verhindert werden, dass brütende Vögel vertrieben werden.

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Frühe Kamelien

Kamelien gelten zu Unrecht als empfindlich. In Asien haben Gartenfreunde weniger Scheu mit der Blütendiva, vielleicht auch, weil die in Asien millionenfach angebaute Teepflanze eine Kamelienart ist. Heute liegen bundesweit viele positive Erfahrungen mit dieser dekorative Gartenpflanze vor. Wichtig ist die richtige Sortenwahl. Bestimmte Varietäten können sowohl ausgepflanzt im Garten als auch im Kübel dauerhaft bestehen. Es gibt rote, rosafarbene, weiße und gelbe Blüten. Gießen Sie Kamelien nur mit kalkfreiem (Regen-)Wasser.

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Gehölzschnitt leicht schräg ansetzen

Wichtig beim Gehölzschnitt ist die richtige Schnittführung. Lassen Sie keine Triebstummel, sogenannte Kleiderhaken, stehen. An ihnen sammeln sich Pilzkolonien, die sich rasch auf das gesunde Gewebe ausbreiten können. Schneiden Sie, wann immer möglich, die Triebe mit einer scharfen Schere sauber oberhalb einer nach außen weisenden Knospe ab. Verstreichen Sie Schnittstellen mit mehr als drei Zentimetern Durchmesser mit einem Wundverschlussmittel.

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Blumenzwiebeln pflanzen

Vergessene Blumenzwiebeln können Sie im zeitigen Frühjahr noch einpflanzen. Wichtig ist, dass die Zwiebeln pfleglich gelagert wurden und keine Schäden aufweisen. Achten Sie darauf, dass vorzeitige Austriebe beim Pflanzen nicht beschädigt werden. Oft sind die Zwiebeln schon aktiv und der Zwiebelboden angeschwollen. Drücken Sie die Zwiebeln deshalb nicht einfach in die Erde, sondern heben Sie eine Grube aus, in die Sie die Zwiebeln vorsichtig hineinlegen. Anwässern nicht vergessen.

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Zweijährige Pflanzen

Stiefmütterchen, Stockmalve, Vergissmeinnicht und Königskerze werden als zweijährige Pflanzen bezeichnet, weil sie im ersten Jahr nur Blätter und noch keine Blüten entwickeln. Diese zeigen sich erst im darauffolgenden Jahr. Im Herbst des zweiten Jahres sterben die Pflanzen dann ab. Wenn es die Witterung erlaubt, können bereits im Februar Jungpflanzen aus den Anzuchtbeeten ausgepflanzt werden. Kälteempfindlichere Arten wie Bart-Nelke und Goldlack sollten Sie aber erst Ende März auspflanzen.

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Neugepflanzte Stauden kontrollieren

Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfrösten durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.

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Neugepflanzte Sträucher schneiden

Ziersträucher wie Forsythien, Spiersträucher, Weigelien, Deutzien, Gartenjasmin, die Sie im Herbst gepflanzt haben, sollten im zeitigen Frühjahr kräftig bis auf Kniehöhe zurück geschnitten werden. Bei schwach wachsenden Arten können sogar zwei Drittel der Triebe entfernt werden. Bei diesem nachträglichen Pflanzschnitt spielt es keine Rolle, ob es wurzelnackte Pflanzen oder Containerware gepflanzt wurden. Der Rückschnitt kostet Sie zwar einen Blütenflor, sorgt aber langfristig für einen kräftigen, vieltriebigen Aufbau der Sträucher.

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Der tägliche Gartentipp ist ein Service der GartenBaumschulen.