Der tägliche Gartentipp
Duft-Wicken anhäufeln
Duft-Wicken sind flottwachsende Rankpflanzen, die rot, rosa, weiß, blau oder cremegelb blühen. Ihr Blütenflor hält sich bedeutend länger, wenn Sie sie während der Vollblüte 10 bis 20 cm hoch mit Komposterde anhäufeln und frisch düngen. Dann können die Wicken frische Wurzeln und neue Triebe bilden. Entfernen Sie gleichzeitig Verblühtes. Duft-Wicken sind etwas anfällig für Mehltau und Grauschimmel. Deshalb unbedingt auf einen sonnigen, luftigen Standort achten. Niemals über das Laub wässern.
Rasenpflege vor dem Urlaub
Schneiden Sie vor der Urlaubszeit Ihren Rasen nicht übertrieben, sozusagen auf Vorrat. Die ideale Schnitthöhe liegt zwischen 4 und 5 cm. Mähen Sie Ihren Rasen also unmittelbar vor der Abfahrt auf diese Länge, auch wenn der letzte Schnitt erst kurze Zeit zurückliegt. So geht der Rasen ohne Vorsprung in die mähfreien Wochen. Nach Ihrer Rückkehr kürzen Sie den Rasen dann in mehreren Schritten auf das Idealmaß. Pro Mähgang sollten Sie dabei nicht mehr als 3 cm von den Halmen abschneiden.
Stauden teilen
Im Frühling blühende Stauden wie Gemswurz (Doronicum), Silberwurz (Dryas), Steinsame (Buglossoides) oder Sumpfdotterblume (Caltha) können Sie nach der Blüte teilen. Je früher, desto besser. Dann haben die frischen Ableger ausreichend Zeit, die Restwärme im Boden zu nutzen und vor dem nächsten Winter gut einzuwurzeln. Lockern Sie die Pflanzstelle vor der Neupflanzung gründlich und entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter mit der Grabegabel.
Iris teilen
Bart-Iris (Iris-Barbata-Hybriden) sind spektakuläre Sommerblüher für vollsonnige Lagen. Ältere Pflanzen neigen zum Verkahlen, weil sie als typische Rhizompflanzen ständig oberflächennah in die Breite wachsen. Durch Teilung und Neupflanzung ab August wird die ursprüngliche Blühwilligkeit wieder hergestellt. Nehmen Sie dazu die Horste mit einer Grabegabel auf und teilen Sie einzelne Rhizome mit einem Messer oder dem Spaten ab. Kürzen Sie das Laub um zwei Drittel ein und pflanzen Sie die Jungpflanzen sofort nach der Teilung möglichst oberflächennah wieder ein.
Pfingstrosen pflanzen
Stauden-Pfingstrosen (Paeonia-Lactiflora-Hybriden, Paeonia officinalis) dürfen nicht zu tief gepflanzt werden. Hier werden die meisten Fehler gemacht. Die fleischigen Wurzeln sollten nur 1 bis 2 cm hoch mit Erde bedeckt sein. Zu tief gepflanzte Exemplare sind blühfaul oder blühen überhaupt nicht. Mit den Jahren können aber auch korrekt gepflanzte Päonien in ihrer Blühkraft nachlassen, weil sich beispielsweise durch Mulchen zuviel Erde auf den Wurzeln angehäuft hat. Dann hilft es, sie zu verpflanzen.
Bewässerung per Computer
Eine automatische Bewässerung per Computer ist beim Gießen eine große Entlastung für einen Gärtner. Nicht nur während der Urlaubszeit sorgt er für individuell einstellbare Bewässerungsabläufe. Dank Solar und Akku ist kein Batteriewechsel mehr nötig. Das Programmieren ist einfach und unterstützt die Bewässerung zum richtigen Zeitpunkt, der um den Sonnenaufgang liegen sollte, wenn die Verdunstungsverluste gering sind.
Sonnenblumen anbinden
Sonnenblumen zählen zu den Klassikern unter den Einjahresblumen. Die großen Blütenteller thronen zwar auf festen Stielen, dennoch ist es ratsam, die Pflanzen zu stützen. Auf sonnigen, warmen Standorten erreichen Sonnenblumen leicht Höhen von über 200 cm und sind bei Gewittern und Stürmen bruchgefährdet. Binden Sie die Stiele mit einer Schnur in Form einer Doppelacht an stabilen Stäben fest. Ziehen Sie die Knoten nicht übertrieben fest zu, um die Stiele nicht zu verletzten.
Bambus düngen
Stark wachsende Bambusse haben einen hohen Nährstoffbedarf. Der beste Zeitpunkt für die Düngung mit einem schnell fließenden Mineraldünger, der gut eingewässert werden sollte, liegt im Hochsommer. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gartenpflanzen speichert Bambus im August die meisten Nährstoffe in seinen Rhizomen. Mit unserem Wissen aus der Baumschulwelt haben wir wichtige Tipps und Features zusammengestellt. Nutzen Sie unseren Pflanzenlexikon oder auch Pflanzenenzyklopädie Online oder zum Download als PDF für Ihre Gartenarbeit. Fragen Sie uns, wir beraten Sie.
Kamelien wässern
Viele Kameliensorten gelten in milden Regionen als winterharte Pflanzen. Die immergrünen Gartenträume dürfen jetzt nicht trocken stehen, sonst werfen sie ihre Knospen ab. Wässern Sie nur mit kalkarmem Wasser (Regenwasser).
Rosenmehltau
Auf jungen Blättern, Trieben und Blütenkelchen empfindlicher Rosensorten macht sich bei feuchtschwüler Witterung jetzt ein mehlweißer Belag bemerkbar. Stark befallene Blätter können sich sogar kräuseln, rötlich verfärben und abfallen. Die beste Vorbeugung gegen Mehltau ist das Pflanzen robuster Sorten. Sorgen Sie für eine optimale Ernährung Ihrer Schützlinge. Rosen, die Hunger und Durst haben, sind besonders krankheitsanfällig. Befallenes Laub absammeln und vernichten.
Der tägliche Gartentipp ist ein Service der GartenBaumschulen.
